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Trainingstipps für Welpen 2017-07-17T09:27:52+00:00
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  1.                 Allgemeines 

Positiv bestärken ….Mehr als Leckerli werfen !

Warum sollte man den Hund positiv bestärken , belohnen , wenn man ein Verhalten bei ihm erreichen und festigen will ?
Lassen sie mich dazu  etwas ausholen : der Hund lernt sehr erfolgsorientiert , d.h. lohnt sich sein Verhalten wird er es öfter , schneller , länger , zuverlässiger und intensiver anbieten → es bleibt erhalten.

Dem entgegen steht, dass Verhalten welches nicht bestärkt wird, weniger wird und oft ganz verschwindet .

Was bedeutet das für unser Training?
Wir haben die Möglichkeit über Spaß das Verhalten unseres Hundes zu beeinflussen und alles was Spaß macht, wird mehr geübt.

Ganz wichtig ist es, dass der Hund die Belohnung bestimmt!

Nur was für ihn wirklich erstrebenswert ist , ist auch eine Belohnung ( Streicheln zB. empfinden nicht alle Hunde als Lob…)
Ein Lobwort, noch schneller und präziser ist ein Clicker,  kündigt die Belohnung an und bestätigt den Hund sofort.

Das ist wichtig ,denn der Zeitrahmen in dem der Hund bestätigt werden sollte , sind 1-3 Sekunden. Richtig belohnen heißt also schnell sein ! Die Gefahr, dass er etwas ganz anderes mit dem Lob verbindet, sollte minimiert werden.

Auch bei der Wahl der Leckerchen gibt es einiges zu beachten : Im Idealfall klein, weich, feucht, schnell abzuschlucken. Der Empfänger bestimmt die Belohnung _ also der Hund! Sehr gern genommen werden : Käse, Würstchen, Katzenfutter oder selbst befüllbare Tuben in die man, fein püriert, alles einfüllen kann, was das Hundeherz begehrt. Nassfutter, Babygläschen, Reste vom ungewürzten Mittagessen usw. Seien sie kreativ

Und abwechslungsreich – passen Sie die Belohnung der Anforderung an. Auch Spielen kann für den Hund sehr belohnend sein.

Die Ansicht, dass man einen Hund sein gesamtes Futter „erarbeiten“ lässt, oder ihn extra vor der Hundeschule nicht zu füttern, damit er besser mitarbeitet, ist längst überholt und kontraproduktiv. Gerade in Bezug der Ressourcenverteidigung, sollte man solche Erziehungsansätze lassen.

Wichtig ist erst einmal :

⦁ Timing  „…je besser das Timing , desto schlauer das Tier „

  • Anforderungen überprüfen! Was wollen wir unserem Hund beibringen? Macht es Sinn, eine Übung vielleicht in kleine Zwischenschritte zu zerteilen? Gibt es verschiedene Wege zum gleichen Ziel?

Wie, womit, wird wann belohnt?
–  die Qualität der Belohnung              Trockenes Leckerchen oder Jackpot?
– Ablenkung    Trainieren wir zu Hause oder unter erschwerten Bedingungen?
– Ausbildungsstand    Haben wir einen Profi oder einen Anfänger?
– Art der Aufgabe             Ein einfaches Sitz oder ein Abruf am Hasen?

 

Grundsätzlich gilt : je schwerer die Aufgabe, je höher die Ablenkung und je unerfahrener der Hund, desto hochwertiger sollte die Belohnung sein!

© Sabine Fehrenbach      2015

 

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                         Was zählt wirklich im Welpenalter?

Zu Hause ankommen lassen!

Nach der Trennung von Mutter, Geschwistern und gewohnter Umgebung braucht ein Welpe alles andere, als einen fremden Ort, eine fremde Gruppe Artgenossen, mit denen er nun schön spielen soll oder einen straffen Ausbildungsplan .

Was er braucht, sind Vertrauen zu seinen neuen Menschen aufbauen können, die eigentliche Basis für eine gute Sozialisierung.

Nur so kann er lernen mit Unbekanntem umzugehen, auf seine Entscheidungen zu vertrauen und lernen. Im geschützten Umfeld.

Das Training sollte an wechselnden Orten, mit wechselnden Situationen im echten Leben stattfinden. Positive Erfahrungen, Ruhe und gegenseitiges Vertrauen sollten die Basis sein.

Ihr Welpe sollte folgende Punkte lernen :

  • mein Mensch gibt mir Sicherheit und beschützt mich
  • er erkennt, wann ich Distanz brauche und reagiert dementsprechend
  • er leitet mich an, erklärt geduldig, was gewünscht wird
  • er geht mit mir nach Hause, wenn es mir zu viel wird
  • er bedeutet Freude und keinesfalls Bedrohung und Erschrecken
  • er beruhigt mich
  • ich darf in aller Ruhe, in Kleinstgruppen, mit passenden Welpen kommunizieren
  • ich werde nicht überrannt

und ganz wichtig :   ich darf auch mit erwachsenen Artgenossen gute Erfahrungen sammeln!

Schöne Umweltspaziergänge in denen der Welpe nach Herzenslust stöbern, klettern und erkunden darf, bedürfnisorientierte Beschäftigungen, Entspannung zu Hause und draußen sorgen für eine gute Mischung.

Meiden Sie Spielgruppen, in denen der Welpe überrannt wird und überfordert ist. Er wird keine guten Lernerfahrungen machen.

Aber auch der Mensch braucht Betreuung.  So wie für ihren Welpen ist auch für den dazugehörigen Menschen, ein Training in der Gruppe anstrengend

Sollten sie unsicher sein, hüten sie sich vor gut gemeinten Ratschlägen zu : „Korrekturen“, Dominanz und groben Umgang mit Hund ( und Mensch) ! Wer mit Wasser spritzt, schreit, am Halsband ruckt Schläuche, Dosen, Schlüssel etc wirft, hat einiges nicht verstanden.

Das Wissen zu Lernverhalten und neurologischer Entwicklung ist noch nicht bei allen „Hundeprofis “ – und Flüsterern angekommen.

© Sabine Fehrenbach             2016

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Was man mit einem Welpen machen sollte

Nun zuallererst, ganz schnell gesagt, leben! Lassen Sie ihren Welpen in aller Ruhe bei sich zu Hause ankommen. Er muss seinen Menschen als einen verlässlichen Teil seines Lebens erfahren. Er muss lernen, dass er Vertrauen haben darf. Legen sie von Anfang an Wert auf Ruhe und Entspannung. Dosierter Stress darf und muss sein, allerdings sollten wir Wege zur Stressbewältigung kennen und steuernd eingreifen.
Reize, im entspannten Umfeld erlebt, sind wichtig um sicher durchs Leben zu gehen. Dagegen ist das Erlernen von Sitz und Platz erst einmal zweitrangig.
Gewöhnen Sie den Zwerg von Anfang an daran, sich anfassen zu lassen. Spielen sie „Zecken entfernen“ „ Ohren säubern“ „ Krallen schneiden“ etc.
Bürsten und Kämmen und andere Pflegemaßnahmen.
Kinder, alte Menschen, farbige Menschen… Ein Welpe sollte einen bunten Strauß der Möglichkeiten, entspannt Kennenlernen dürfen.
Den Rückruf würde ich persönlich immer und überall in das alltägliche Leben mit einbauen. Jedes Mal, wenn es Futter gibt zum Beispiel.
Das ist so wichtig und lässt sich problemlos nebenher üben.
Aufmerksamkeit / Rückorientierung wird spätestens in der Pubertät zum großen Thema und steht gern auch einer lockeren Leinenführung im Weg.
An der Leine gibt es Situationen, denen man besondere Beachtung schenken sollte. Durch die Bewegungseinschränkung wird der Welpe auch oft in seiner Körpersprache gehindert. Die ist aber zum Beurteilen von manchen Verhaltensweisen, extrem wichtig. Üben sie deshalb auch „gestreichelt werden“
Begegnungen mit anderen Hunden ( ja auch das Begrüßen an der Leine sollte man üben! ) Besuche bei anderen Hunden und selber Hundebesuch bekommen. Sich von jemand anderem ( Fremden ) ausführen lassen ( ich weiß, wovon ich rede 🙂 )
Ungeschicktes Annähern : umarmen ( Begrenzen), auch ein etwas festeres Anfassen
Viele verschiedene Rassen von Hunden, Große, Kleine, Langhaarige, Kurzschnauzige … Unfreundliche, Freundliche, Laute und Leise

Aller Arten andere Tiere
Kurzes Alleinbleiben sollte so unspektakulär wie möglich normal werden. Türe geht auf – Türe geht zu – Mensch geht – Mensch kommt. Alles gut.

 

Lassen Sie sich das richtige Tragen eines Hundes zeigen und nehmen Sie den Welpen immer mal wieder hoch. Auch andere Menschen sollten hier mit einbezogen werden. Ihr Tierarzt wird stolz auf Sie sein!
Aber selbst in der Freizeit kann so etwas hilfreich sein : Stellen sie sich vor, sie machen eine Wanderung und müssen Ihren erschöpften / verletzten Hund tragen oder aber über gefährliche Stellen heben…
Aber schlussendlich werden an einen Welpen ganz unterschiedliche Ansprüche und Erwartungen gestellt : Sind sie auf Bus und Bahn angewiesen, sollte man mit dem Welpen das auch üben. Planen sie mit einem „Landwelpen“ im Urlaub einen Städtetrip, sollte man ihm im Vorfeld schon mit Verkehrslärm, Menschen etc vertraut machen. Ich bin mit meinem Welpen immer bis auf 100m an eine Schule herangegangen und wir haben gemeinsam den Pausengeräuschen zu gehört. Das gleiche mit Zügen, Autobussen und immer mit so viel Abstand, dass der Welpe aufmerksam aber entspannt bleiben konnte. Nach und nach wurde der Abstand dann verringert, so dass wir irgendwann mit einem völlig entspannten Hund am Schulhofzaun gestanden sind. Sicherheit ist ein wichtiges Element um lernen zu können!

Geräusche sollten immer miteinbezogen werden : Gewitter, Donner, Schüsse, Feuerwerk, Sirenen, Verkehrslärm, Flugzeuge

Und am allerwichtigsten ist Ruhe halten können : Ruhe beim Anblick von Artgenossen ( Bitte nicht verwechseln mit Gehorsam!! Oft bekommt der Hund ein Kommando, welches er auszuführen hat : zB im Fuß am Artgenossen vorbei und von Ruhe kann überhaupt nicht die Rede sein!) Dieser Unterschied ist gerade bei Artgenossenaggression oder Leinenpöbeleien ganz wichtig!

Ruhe an anderen Lebewesen, Menschen, Joggern, Radfahrern.
In aller Ruhe die Umwelt erkunden dürfen, Zeit zu haben, Situationen zu beurteilen- zu „erleben“. Wachsen dürfen an Aufgaben, Entscheidungen treffen dürfen. Neugierig sein dürfen.
Viele klassische „Hundeschulhunde“, die in die Verhaltensberatung kommen, laufen eine perfekte Unterordnung, können Dinge, die in jedem Zirkus begeistertes Klatschen hervorrufen würden, arbeiten Fährten fehlerfrei aus und sind doch im wahren Leben panisch, unsicher, reagieren in Hundebegegnungen alles andere als entspannt, sind völlig überdreht.
Zum Erlernen von Sitz, Platz, Fuß hat man auch später noch genügend Zeit.

Frust aushalten, Warten, und dafür belohnt werden, sind ebenso kleine wichtige Bausteine, die jeder Welpe lernen sollte. Immer so, dass es ihm gelingt!

 

 

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                      Kleines Pflege ABC

 

 Bei den Pflegemaßnahmen ist weniger oft mehr. Was ein Welpe lernen sollte, ist dass man ihn berühren darf und seine Bewegungsfreiheit eingeschränkt wird. Auch hier gilt : kleinschrittig aufbauen.
Spielerisch lassen sich beim Welpen die Berührungen, die Einschränkungen  üben.  Wichtig: zwingen Sie Ihren Welpen zu nichts! Wir möchten nicht, dass er Angst davor bekommt, sondern dass er gerne mit uns kooperiert. Beginnen Sie damit, wenn ihr Welpe müde und entspannt ist, in kurzen Sequenzen.
Bei Hunden, bei den die Ohren den Gehörgang abschließen, sollte man ein besonderes Augenmerk auf diesen Bereich legen. Nicht selten kommt es in diesem Bereich zu Entzündungen und Infektionen, die lange unbemerkt bleiben. Man sollte bei der Reinigung der Ohren sehr vorsichtig sein.
Mit einem feuchten Mulltuch nur den Bereich der äußeren Ohrmuschel säubern und darauf achten, dass nichts in den Gehörgang geschoben wird. Sollten Sie sich unsicher sein, lassen Sie sich von Ihrem Tierarzt zeigen, wie man am Besten vorgeht. Auch wenn aus den Ohren ein „muffiger “ Geruch kommt, der Hund öfter den Kopf schüttelt oder sich kratzt, ist ein Besuch beim Tierarzt angeraten. Oft handelt es sich um einen Befall von Milben oder Hefepilzen, der behandelt werden muss.
Die Pfoten sollte man im Winter von Salz und Split befreien. Am Besten geht das, indem man die Pfoten mit lauwarmen Wasser abwäscht und gut abtrocknet. Fettet man das Fell leicht ein, bleiben Schnee und Eis nicht so leicht hängen. Die langen Haare an den Pfoten nur sehr vorsichtig einkürzen! Hier kommt es gern zu Entzündungen. Knabbert der Hund vermehrt an den Pfoten oder beleckt sie immer wieder, sollte man kontrollieren, ob er sich nicht doch etwas eingetreten hat. Im Sommer sollte man auch den heißen Asphalt meiden.
Bei der Fellpflege gibt es große Unterschiede zwischen den Rassen. Einige erfordern regelmäßiges Scheren und Einkürzen der Haare, anderen genügt Kämmen ab und zu. Bei der Fellpflege sollte man auf Veränderungen der Haut achten, Schwellungen, kahle Stellen, Parasitenbefall, Rötungen und Verkrustungen. Baden sollte man einen Welpen nur, wenn es wirklich notwendig ist. Meist genügt klares Wasser, spezielle Pflegeprodukte sind in der Regel überflüssig. Sparsam mit Hundeshampoo umgehen – Menschenshampoo ist für Hunde nicht geeignet.
Gut abtrocknen, je nach Jahreszeit im Warmen belassen. Welpen kühlen schnell aus und erkälten sich.
Finger weg von Kamillenlösung am Auge! Sollten die Äugelein verklebt sein, mit einem feuchten, nicht fusselnden Tuch reinigen und für jedes Auge ein seperates Tuch benützen. Das auch die eigenen Hände sauber sein sollten, versteht sich von selbst.
Tränen die Augen stärker, sollte man einen Tierarzt aufsuchen.
Die Zahn und Maulhygiene sollte schon dem Welpen in Fleisch und Blut übergehen. So werden Fehl- und Doppelbelegungen der Zähnchen erkannt und der Zahnbelag von Anfang an reduziert. So beugt man Zahnerkrankungen vor, die bei Hunden einen großen Prozentsatz der Erkrankungen ausmacht.
Lassen sie sich von ihrem Tierarzt zeigen, wie das Zähneputzen beim Hund funktioniert.
Krallen nützen sich in der Regel von selbst ab. Tun sie dies nicht, lassen sie sich auch hier, bei den ersten Malen vom Tierarzt zeigen, wie das Einkürzen geht.
© Sabine Fehrenbach   Fehdogs
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Boxentraining

Für viele Welpen ist die Box ein idealer Ort um sich zu entspannen und zu erholen. Beim Weg, den Welpen daran zu gewöhnen, sollte man einige Fehler vermeiden.

Der Welpe wird nicht in die Box gelockt!
Viele Welpen kommen in einen Interessenkonflikt und wollen / oder können gar kein Futter annehmen. Lassen sie sich beim Aufbau der Box Zeit und wählen Sie  kleinste Schritte um Ihren Welpen daran zu gewöhnen. Stellen Sie die Box auf und markern Sie jede Bewegung, die in Richtung Box gezeigt wird. Das ist ähnlich, wie bei einem Kindergeburtstag, bei dem Topfschlagen gespielt wird. Jede kleine Annäherung wird gemarkert und wir kommen so unserem Wunschverhalten immer näher. Das nennt man „Shapen“. Passendes Verhalten wird eingefangen und belohnt.

Die Belohnung werfen wir nicht in die Box, sondern ganz im Gegenteil, davon weg.  Warum?

Nun ganz einfach : Wir arbeiten so quasi mit doppelter Belohnung : Der Welpe darf sich vom Objekt wieder entfernen UND erhält sein Leckerchen.

Langsam vorgehen, kurze Übungseinheiten und Pausen machen. Nicht zuviel auf einmal.

Dem Welpen Zeit lassen, das Gelernte zu verarbeiten.

Manche Welpen sind neugierig und frech, da können die einzelnen Schritte etwas schneller gehen, andere brauchen einfach mehr Zeit.

Erst wenn der Welpe alle 4 Pfötchen in der Box hat, fliegt das Leckerchen in die Box. Hat er es gefressen kommt „Click“ der zweite Marker und das nächste Leckerchen fliegt.  So erreichen wir, dass die Zeit in der Box immer länger wird.

Die Zeitspanne wird nun immer weiter ausgedehnt, sprich es dauert immer länger, bis der Click kommt.

Setzt sich der Welpe dann zum ersten Mal hin… Jackpot, und eine Handvoll Leckerchen regnet in die Box.

Seid nicht geizig! Wir brauchen viele Wiederholungen und viel positive Bestätigung. Zieht das Futter von der Tagesration einfach wieder ab. Soviel Bestätigung braucht man lediglich, wenn es um das Erlernen von einem neuen Verhalten geht.

Auch beim Schließen der Türe gelten die gleichen Regeln. Widersteht dem Bedürfnis den Welpen einzusperren. Er muss die Trennung von euch erst lernen und braucht dazu eure Unterstützung. Oftmals ist es ausreichend, ihn mit einem Kindergitter abzutrennen. So kann er gesichert werden und ist dennoch nicht völlig weggesperrt.

Habt Geduld und passt euch dem Tempo eures Welpen an.

©Sabine Fehrenbach  Fehdogs

Demnächst geht es weiter mit :

  • Stubenreinheit
  • Leinenführigkeit
  • Sitz/ Platz/ Steh
  • Impfungen
  • Ernährung
  • und vielen, vielen anderen Themen, die für frischgebackene Welpeneltern wichtig sind

 

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